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AQUA DULCIS – ein limnologisches Dauerprojekt

Projekte

AQUA DULCIS – ein limnologisches Dauerprojekt

Der Begriff Limnologie

„ Die Limonologie ist die Wissenschaft von den Binnengewässern als Ökosystemen, deren Struktur, Stoff- und Energiehaushalt und biologisch-ökologische Struktur sie erforscht und deren abiotische und biotische Prozesse sie zu quantifizieren sucht. Binnengewässer umfassen stehende Gewässer, wie Weiher, Teiche und Seen ohne Verbindung zu Ozeanen, Fließgewässer und Grundwasserkörper.

Dabei beschäftigt sich die „Allgemeine Limnologie“ mit:

  • den ökologisch relevanten Eigenschaften des Wassers
  • der physiologischen Ökologie der Süsswasserorganismen
  • der limnischen Populationsökologie
  • den Grundlagen des Stoffhaushaltes und der Produktionsbiologie
  • dem Stoffabbau und den Stoffkreisläufen von Binnengewässern

und die „Angewandte Limnologie“ mit:

  • der Abwasserreinigung
  • der Wasseraufbereitung
  • der Gewässerverunreinigung
  • dem Gewässerschutz und der Gewässerpflege
  • der Fischereibiologie
  • der Regulierung der organischen Produktion in natürlichen und künstlich angelegten Gewässer „

( aus Wikipedia zum Begriff „Limnologie“)

Das Projekt

wird sich mit beiden Bereichen der Limnologie beschäftigen, vor allem aber mit der praktischen Anwendung im Wasser- und Uferbereich der drei stillen, grundwassergespeisten Kleingewässer, die sich hinter dem sog. Blumenhaus befinden. Nach einer erfolgten Bestandsaufnahme und dem Um- und Ausbau zur Schaffung der notwendigen Arbeitsvoraussetzungen werden die beiden ersten Versuche sich auf das Thema der Abwasserreinigung-Wasseraufbereitung und auf die Fischereibiologie-Regulierung der organischen Produktion konzentrieren.

Konkret bedeutet dies:

  • Versuche mit dem Anbau von Wasserpflanzen zur Abwasserreinigung bis hin zur Trinkwasserqualität, Anbau von essbaren Wasserpflanzen.
  • Versuche mit der Aufzucht von Kleinfischen ( wahrscheinlich Gründlinge), Schnecken, Krebsen und Süsswassermuscheln und gleichzeitiger Filtrierung des Wassers zur Reinigung, wobei die Rückstände  als Pflanzendünger verwendet werden ( Aquaponik).

Dabei werden nur heimische Arten eingesetzt, die in deutschen Kleingewässern ohnehin vorkommen bzw. dort vom Aussterben bedroht sind.

Ziel ist es dabei immer ein Muster für die praktische Anwendung ausserhalb dieser Versuchsstation zu erstellen, es sollen möglichst einfache, preisgünstige Systeme geschaffen werden, die den wichtigsten Kriterien eines ökologisch funktionierenden geschlossenen Kreislaufes entsprechen.  Sind z.B. schwimmende LED Lichter, die nachts Insekten zu den Zuchtfischen locken, eine ökologisch vertretbare Lösung oder nicht ?

Jegliche Erweiterung des Projektes in dem o.g. Rahmen der Limnologie ist  willkommen, soweit sie den derzeitigen, natürlichen Zustand  der Teiche mindestens erhält oder verbessert. Interessierte Personen und wissenschaftlich, qualifizierte Partner können also gerne mitmachen oder auch eigene Projekte einbringen.

Kontakt: Martin Rohrbeck  (Martin.rohrbeckgmail.com)